Camping erfreut sich steigender Beliebtheit bei Urlaubern
Das zeigt deutlich, dass Camping sich steigender Beliebtheit bei Urlaubern erfreut.
Die Niederländer waren 2016 die mit Abstand wichtigste Gästegruppe unter den ausländischen Campingtouristen: Etwa jeder zweite ausländische Gast auf deutschen Campingplätzen kam aus den Niederlanden. Mit deutlichem Abstand lagen die Schweizer an der zweiten Stelle, gefolgt von den Dänen. Der Gesamt-Jahresumsatz der deutschen Campingplätze erreicht knapp 4 Milliarden Euro pro Jahr.[16]
Dabei wird das Kampieren, das sich vom Lateinischen campus = Feld ableitet, von Menschen betrieben, die naturnah ihre Freizeit verbingen.
Allerdings lässt sich eine große Bandbreite von Aktivitätsmöglichkeiten unter Camping verstehen.
Allen gemein versteht sich, dass man nicht in festen Gebäuden übernachtet. Naturnah die Freizeit zu verbringen bedeutet im Freien zu übernachten. Hier werden Möglichkeiten ausgeschöpft, die man unter "zelten" versteht.
Man übernachtet "outdoor" draußen auf dem Boden oder in Hängematten.
Geschützt von Tarps oder Zelten.
Im Auto schlafen, das für derartige Zwecke ausgebaut ist. Dafür kommt ein Kombi bzw. Hochdachkombi zum Einsatz.
Oder eine mobile feste Behausung, wie der Wohnwagen, der hinter das Auto gekuppelt wird. Das sogenannte Wohnwagengespann.
Fahrräder, outdoor equipment und weitere Dinge werden benötigt, auch wenn man sich back to basic bewegt.
Oder luxuriös mit Wohnwagengespann oder Wohnmobil nach Geschmack und/oder Geldbeutel.
Zusammgezogen entsand daraus das heutige bekannte Wohnmobil.
"Back to the roots" oder "simplify your life" könnten beim Camping gebraucht werden. Denn geschlafen wird im Schlafsack und gekocht mit einfachen unzerbrechlichen Kochgeschirren.
Oft erkennt man, dass es viel zum leben und wohlfühlen nicht braucht. Das Freiheitsgefühl beim Campens entsteht wegen des Fehlens des Ballasts der unnötigen angehäuften Dinge in der freien Natur.
Allerdings erhöht sich der Luxus bzw. die Komfortabilität mit entsprechenden Wohnwagen oder Wohnmobilen.
Campingplätze oder Stellplätze für Wohmobile. tlws. für Wohnwagengespanne. bieten sanitäre Anlagen, Stromanschlüsse, WLAN, Kioske oder Supermärkte, Restaurants, Fernsehanschlüsse etc.
Die Klasse des jeweiligen Campingplatzes mit entsprechenden höherwertigen sanitären Einrichtungen und Zusatzangeboten wie Schwimmbecken, Kinderspielplätze usw. ergänzen ein noch höheres komfortables Campen.
Je nach Beliebtheit schwanken die Preise. Zu begehrten Zielen sind die Preise gleichzusetzen wie die der immobilen Angebote, Hotels oder Ferienwohnungen.
Wer ein AUS für das Campen dann einmal einplant, bucht lastminute.
Die Freitzeitmöglichkeiten sind oftmals in direkter Nähe.
Campen um das Campens willen. Aber Campen als untergeordnete Rolle für die Urlaubszeit mit evt. Aktivitäten, wie sightseeing, Wassersport, Angeln etc. Die Essenszubereitung erfolgt unter freiem Himmel. Der Grill ist mit ein wichtiges Utensil. Spezielle Kochgeschirre, die platzsparen und wetterausgerichtet sind kommen zum Einsatz.
Das Kampieren außerhalb der vorgesehenen Stellen ist in den meisten europäischen Ländern nicht erlaubt.
Dieses sogenannte "wilde Campen" wird in der Regel dementsprechend bestraft.
Hingegen zählt man in diesem Sinne das Dauercamping nicht hierzu. Das Dauercamping ist immobil und auf Dauer ausgerichtet. Das Dauercamping ist für Wochendkurzurlaube oder für das Dauerwohnen geeignet.
Steigende Mieten und schlechte Mietverhältnisse laden viele Menschen zum Dauerwohnen / Dauercampen ein. Diese Form wird als erster Wohnsitz benutzt. Allerdings nehmen mehr und mehr Kommunen davon Abstand und verlangen eine Zweitwohnsteuer für ein Dauer-Camping.Die Höhe beträgt ca. 10% der Jahrespacht incl. Nebenkosten.
