Mit dem Wohnwagengespann in die Natur

Camping erfreut sich steigender Beliebtheit bei Urlaubern

Campingfan24

Der Markt boomt.
 
Das Statistischen Bundesamtes zeigt für 2016 ungefähr 9 Millionen Gästeankünfte (das ist ein Anstieg um 3,7 Prozent zum Vorjahr) auf deutschen Campingplätzen.
Das zeigt deutlich, dass Camping sich steigender Beliebtheit bei Urlaubern erfreut.
Dabei sind ca. 30,5 Millionen Übernachtungen zu zählen (das sind 4,3 Prozent mehr als im Jahr davor) .
Wobei Reisende, nicht aus dem Ausland, ca. 7,5 Millionen Buchungen (über 80 Prozent der gesamten Buchungen) und ca. 26 Millionen Übernachtungen (ca. 85 Prozent aller Übernachtungen) zu verzeichnen sind.
Dazu kamen ca. 1,5 Millionen Buchungen aus dem Ausland mit  über 4 Millionen Übernachtungen.
Die Dauercamper sind hier nicht mit gezählt worden. Deutsche Urlauberverweilten ca. 3,5 Tage länger als ausländische Urlauber. Diese blieben ca. 2,8 Tage auf einen Stellplatz eines  Campingplatzes.
 
2016 zählte man in Deutschland 2919 Campingplätze und eine insgesamt Anzahl von ca. 220.000 Stellplätzen.
 
Camping mit dem Wohnwagen
Die Niederländer waren  2016 die mit Abstand wichtigste Gästegruppe unter den ausländischen Campingtouristen: Etwa jeder zweite ausländische Gast auf deutschen Campingplätzen kam aus den Niederlanden. Mit deutlichem Abstand lagen die Schweizer an der zweiten Stelle, gefolgt von den Dänen. Der Gesamt-Jahresumsatz der deutschen Campingplätze erreicht knapp 4 Milliarden Euro pro Jahr.[16]
 

Dabei wird das Kampieren, das sich vom Lateinischen campus = Feld ableitet, von Menschen betrieben, die naturnah ihre Freizeit verbingen.

Allerdings lässt sich eine große Bandbreite von Aktivitätsmöglichkeiten unter Camping verstehen.

Allen gemein versteht sich, dass man  nicht in festen Gebäuden übernachtet. Naturnah die Freizeit zu verbringen bedeutet  im Freien zu übernachten. Hier werden Möglichkeiten ausgeschöpft, die man unter "zelten"  versteht.

Man übernachtet "outdoor" draußen auf dem Boden oder in Hängematten.

Direkt unter freiem Himmel in einer Hängematte nächtigen ist ein seltenes Erlebnis für den normalen Freizeitler. 

Geschützt von Tarps oder Zelten.

Geschützt in einem Schlafsack unter einem Tarp oder in einem Zelt ist es bei nassem regnersichen Wetter ebenfalss der Natur nahe zu sein.

Im Auto schlafen, das für derartige Zwecke ausgebaut ist. Dafür kommt ein Kombi bzw. Hochdachkombi zum Einsatz.

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Oder eine mobile feste Behausung, wie der Wohnwagen, der hinter das Auto gekuppelt wird. Das sogenannte Wohnwagengespann. 

Fahrräder, outdoor equipment und  weitere Dinge werden benötigt, auch wenn man sich  back to basic bewegt.

Mitgenommen Fahrräder per huckepack am Wohnwagen oder Wohnmobil helfen vor Ort die nähere Umgebung zu erkunden oder einzukaufen.

Oder luxuriös mit Wohnwagengespann oder Wohnmobil nach Geschmack und/oder Geldbeutel.

Zusammgezogen entsand daraus das heutige bekannte Wohnmobil.

"Back to the roots" oder "simplify your life" könnten beim Camping gebraucht werden. Denn geschlafen wird im Schlafsack und gekocht mit einfachen unzerbrechlichen Kochgeschirren.

Oft erkennt man, dass es viel zum leben und wohlfühlen nicht braucht. Das Freiheitsgefühl beim Campens entsteht wegen des Fehlens des Ballasts der unnötigen angehäuften Dinge in der freien Natur.
Allerdings erhöht sich der Luxus bzw. die Komfortabilität mit entsprechenden Wohnwagen oder Wohnmobilen.

Campingplätze oder Stellplätze für Wohmobile. tlws. für Wohnwagengespanne. bieten sanitäre Anlagen, Stromanschlüsse, WLAN, Kioske oder Supermärkte, Restaurants, Fernsehanschlüsse etc.

Die Klasse des jeweiligen Campingplatzes mit entsprechenden höherwertigen sanitären Einrichtungen und Zusatzangeboten wie Schwimmbecken, Kinderspielplätze usw. ergänzen ein noch höheres komfortables Campen.

Je nach Beliebtheit schwanken die Preise. Zu begehrten Zielen sind die Preise  gleichzusetzen wie die der immobilen Angebote, Hotels oder Ferienwohnungen.

So fallen im Schnitt für zwei Erwachsene und ein Kind auf einem Campingplatz in der mittleren Klasse pro Tag 37,50 Euro an. In den höheren Klassen erhält man für die entsprechenden höheren Preise  Buchungen in festen Immobilien.
Wer ein AUS für das Campen dann einmal einplant, bucht lastminute.

Die Freitzeitmöglichkeiten sind oftmals in direkter Nähe. 

Campen um das Campens willen. Aber Campen als untergeordnete Rolle für die Urlaubszeit mit evt. Aktivitäten, wie sightseeing, Wassersport, Angeln etc. Die Essenszubereitung erfolgt unter freiem Himmel. Der Grill ist mit ein wichtiges Utensil. Spezielle Kochgeschirre, die platzsparen und wetterausgerichtet sind kommen zum Einsatz.

 Das Kampieren außerhalb der vorgesehenen Stellen ist in den meisten europäischen Ländern nicht erlaubt.

Wer in Deutschland draußen kampiert, erkundigt sich im jeweiligen Bundesland, denn die Rechtsalge ist in Deutschland unübersichtlich.

Dieses sogenannte "wilde Campen" wird in der Regel dementsprechend bestraft.

Wer unter freiem Himmel kampiert, dem drohen Strafen bis zu 10.000 EUR in Deutschland.
Die Freiheit wird in Deutschland, wie es scheint, stark reglementiert.
 
Wie beschrieben kommt das Camping für den mobilen Menschen in Betracht.

Hingegen zählt man in diesem Sinne das Dauercamping nicht hierzu. Das Dauercamping ist immobil und auf Dauer ausgerichtet. Das Dauercamping ist für Wochendkurzurlaube oder für das Dauerwohnen geeignet.

Steigende Mieten und schlechte Mietverhältnisse laden viele Menschen zum Dauerwohnen / Dauercampen ein. Diese Form wird als erster Wohnsitz benutzt. Allerdings nehmen mehr und mehr Kommunen davon Abstand und verlangen eine Zweitwohnsteuer für ein Dauer-Camping.Die Höhe beträgt ca. 10% der Jahrespacht incl. Nebenkosten.

 
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